

Gruppenfoto mit der Drehleiter aus Bad Wildungen vor der Hardtwaldklinik II
Feuerwehrübung in der Hardtwaldklinik II
Eigentlich hatte es ganz ruhig angefangen, lediglich ein Alarm der Brandmeldeanlage war als Übungsalarm aufgelaufen. Doch nach der ersten Erkundung durch den Zugführer der Bad Zwestener Feuerwehr stand fest, dass es eine Rauchentwicklung im Heizungskeller der Hardtwaldklinik II gibt. Zudem waren auch noch zwei Personen vermisst.
Die Einsatzfahrzeuge wurden aus dem Bereitstellungsraum auf die Rückseite der Klinik beordert und die Angriffstrupps der Feuerwehren Bad Zwesten und Oberurff-Schiffelborn bahnten sich einen Weg durch den Rauch in die Richtung, wo die Personen vermutet wurden.
Zeitgleich wurden weitere Feuerwehren zum Einsatzort bestellt, Betzigerode, Wenzigerode und Niederurff rückten in den Bereitstellungsraum in der Nähe der Klinik ein. Eingesetzt wurden die nachgeforderten Kräfte zum Aufbau der Wasserversorgung aus dem Teich der Klinik und zur Unterstützung der bereits agierenden Wehren.
Es mussten weitere Atemschutzgeräteträger in den Einsatz gebracht werden bzw. als Rettungstrupps in Bereitschaft gehalten werden. Um eine weitere Verrauchung der Klinik zu verhindern wurde ein Lüfter in dem Treppenaufgang in Stellung gebracht. Nach kurzer Zeit konnten die beiden "vermissten" Personen gerettet werden. Zum Abschluss der Übung fand eine Stellprobe mit der Drehleiter aus Bad Wildungen statt. Insgesamt waren 60 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen aus allen Bad Zwestener Feuerwehren, drei Mann aus Bad Wildungen sowie die Haustechniker und die Verwaltungsleiterin der Hardtwaldklinik II vor Ort. (CR)
Alle sicherheitstechnischen Komponenten im gesamten
Klinikbereich, wie zum Beispiel das Auslösen der
Brandmeldezentrale, die Evakuierungsfahrt sämtlicher Fahrstühle,
der Funktion der Personensuchanlage, das Öffnen und Schließen von
Brandschutztüren funktionierte einwandfrei, alle Anlagen wurden
gemäß der gesetzlichen Vorgaben regelmäßig gewartet.
Herrn Bernd Jacklin, Oberbrandinspektor Bad Zwesten, wurden die
neuesten Feuerwehreinsatzpläne zur Durchsicht über reicht.
Nach erfolgreicher Beendigung der Brandschutzübung trafen sich alle
Beteiligten zu einer Nachbesprechung und stärkten sich bei einem
kleinen Imbiss. Für das kommende Jahr wurde eine kleinere Übung
geplant.
Ein besonderes Dankeschön geht an alle Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, die an diesem Tag zum Gelingen der Brandschutzübung
beitrugen.
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Aktualisiert am 10.01.2010