Fehlzeiten-Report der AOK: Muskel- und Skeletterkrankungen sind häufigste Ursache für Krankmeldungen am Arbeitsplatz.
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Tipps für Schreibtischtäter

Fehlzeiten-Report der AOK: Muskel- und Skeletterkrankungen sind häufigste Ursache für Krankmeldungen am Arbeitsplatz

Krankheiten von Skelett, Muskeln und Bindegewebe waren mit 25 Prozent die zweithäufigste Ursache für die Frühberentung in 2001; bei Männern mit 27 Prozent sogar die häufigste. Ab der Altersgruppe der 30 bis 34-jährigen stehen Muskel- und Skeletterkrankungen an erster Stelle für Krankmeldungen am Arbeitsplatz. Diese Zahlen aus dem Ende vorigen Jahres erschienenen Fehlzeiten-Report der AOK machen deutlich, dass auch unter dem volkswirtschaftlichen Blickwinkel die umfassende Gesundheitsvorsorge gegen die "Volksseuche Rückenleiden" geboten ist. Immerhin verursachen die meist durch Dauersitzen am Arbeitsplatz und in der Freizeit sowie durch Fehlhaltungen hervorgerufenen Schäden der Solidargemeinschaft jedes Jahr etwa 17 Milliarden Euro Kosten.

Schon längst hat der Wandel der Arbeitswelt Berufe, die unter dem Aspekt der Gesundheit früher als privilegiert galten, zu Risikogruppen für Bandscheibenschäden und Rückenschmerzen gemacht. Dank moderner Technik werden viele Arbeiten statt mit Muskelkraft heute mit dem Kopf im Sitzen bewältigt. Nicht nur schreibende Büroangestellte, auch Rechtsanwälte, Techniker, Manager, selbst Schulkinder füllen die Wartezimmer der Orthopäden und Rückentherapeuten. Tendenz steigend.

Was aber können Schreibtischtäter tun, die ihre Arbeitszeit von mindestens acht Stunden täglich vorwiegend im Sitzen verbringen? Und die dann den Feierabend auch nicht nur im Fitness- Studio, beim Joggen oder im Schwimmbad verbringen wollen? Keine Frage: Bewegung und Training der Rückenmuskulatur durch Sport, Gymnastik oder Yoga ist eine wirkungsvolle Methode, Rückenschäden vorzubeugen. Aber wie in der Freizeit bestimmt auch am Arbeitsplatz die Haltung den Grad der Belastung der Wirbelsäule.

Der Büromöbelhersteller und Ergonomiespezialist Sedus Stoll AG, Waldshut, rät auch bei der Arbeit zu möglichst viel Bewegung. Da das aber bei vorwiegend sitzenden Tätigkeiten nicht leicht zu verwirklichen ist, kann ein ergonomisch gestalteter Bürostuhl, der den Rücken bei den Arbeitsabläufen intelligent stützt und gleichzeitig zur Bewegung beim Sitzen auffordert, vor Krankheiten durch falsches Sitzen schützen. Hier ein paar Tipps für Schreibtischtäter zur Auswahl des geeigneten Bürostuhls:

  • Eine dynamische Rückenlehne mit mechanischen Federn sorgt für permanenten Rückenkontakt und stützt den Oberkörper in jeder Position. Das regt die Bewegung an.
  • Rückenlehnen sollten sich individuell nach Gewicht und Maßen einstellen lassen. Der Anlehndruck sollte sich verstellen lassen, je nach dem, wie es der Dauersitzer als angenehm empfindet.
  • Die Lendenwirbelabstützung sollte sich in der Höhe verstellen und an die Doppel-S-Form der Wirbelsäule anpassen lassen. So wird die Wirbelsäule gestützt und das Sitzen mit rundem Rücken vermieden. Das ist besonders wichtig bei der Bildschirmarbeit.
  • Eine mechanische Zentralfeder bei der Sitztiefenfederung sorgt für elastisches Nachgeben beim Hinsetzen. Der Körper wird auch in der untersten Sitzposition aufgefangen und das Stauchen der Wirbelsäule beim Hinsetzen vermieden.
  • Die dorsokinetische Rückenlehne folgt dem Rücken sogar bei seitlicher Bewegung und stützt die Lendenwirbel, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.
  • Dreidimensional verstellbare Armlehnen können je nach Bedarf in Höhe, Breite und Tiefe verändert werden - zur Entlastung der Arm- und Schultermuskulatur besonders bei der Bildschirmarbeit.
  • Die anatomisch geformte Sitzfläche mit hinten ansteigendem Rand unterstützt die Beckenstellung; eine ausgeformte Sitzmulde verhindert das unbemerkte nach vorne rutschen. Die Rundung der Vorderkante vermeidet den Druck auf die Oberschenkel und begünstigt den Rückfluss des venösen Blutes.
  • Atmungsaktive Polster und Bezüge verhindern Wärme- und Feuchtigkeitsstaus.

Die Ursachen für Rückenschmerzen sind im Einzelfall natürlich kompliziert und vielfältig. Doch mit Sicherheit lässt sich sagen, dass diese weit verbreiteten Beschwerden auf die heutigen Lebens und Arbeitsformen und das Sitzen rund um die Uhr zurückzuführen sind. Wenn das Leiden noch nicht chronisch ist, kann durch ein angemessenes Training der Muskulatur und durch ergonomisch gestaltete Bürostühle leicht Abhilfe geschaffen werden.

 

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BMV Büromöbel GmbH

Weitere Informationen

Tipps zum Sitzen finden Sie unter:
www.sedus.de > Ergonomie

Weitere Informationen über Sedus:
www.sedus.de

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Sedus Stoll AG
Brückenstraße 15
D-79761 Waldshut
E-Mail:
info@sedus.de
Internet:
www.sedus.de

 

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